axomera
Clusterkopfschmerz — Schmerzverteilung, periorbitale Konzentration
Clusterkopfschmerz

Der stärkste Schmerz, den ein Mensch ertragen kann.

Täglich Medikamente, verzweifelte Arztbesuche ohne Perspektive.. Als Referenzzentrum der Axomera-Therapie behandeln wir Clusterkopfschmerz seit Jahren und verfolgen ein anderes Ziel als die reine Anfallsunterdrückung: eine möglichst lange Remission, mit so wenig Dauermedikation wie möglich.

Ärztlich verantwortet von Prof. Dr. med. Albrecht Molsberger · geprüft 10/2026

Schmerzverteilung · Cluster · nach Schröder et al. 2021
Patienten berichten

Menschen mit langem Leidensweg — in ihren eigenen Worten.

Fall 01 / 05
Cluster-Kopfschmerz habe ich seit rund 20 Jahren, seit 2012 ohne Unterbrechung chronisch. Zuletzt etwa zwei Attacken täglich, vernichtender Schmerz der Stärke 10, trotz hochdosierter Verapamil-Prophylaxe und Triptanen. Nach vier Axomera-Behandlungen in zwölf Tagen bin ich seitdem anhaltend beschwerdefrei.
Patient · Clusterkopfschmerz (chronisch)

Nach vier Behandlungen in zwölf Tagen anhaltend beschwerdefrei.

Patient · chronischer Clusterkopfschmerz, ca. 20 Jahre — gekennzeichneter Einzelverlauf.

Aus der Praxisdokumentation, mit Einverständnis. Persönliche Erfahrung, kein Behandlungsversprechen.

Dokumentierte Einzelverläufe, mit Einverständnis der Patienten. Individuelle Verläufe unterscheiden sich.

Passt Axomera zu mir? Telefonische Ersteinschätzung →
Warum Patienten zu uns kommen

Wir kennen Ihren Weg.

Viele unserer Patientinnen und Patienten haben Jahre hinter sich: Fehldiagnosen, Notaufnahmen mitten in der Nacht, Triptane bis an die Anwendungsgrenze, immer neue Prophylaxen — und das Gefühl, mit dem eigenen Schmerz nicht ernst genommen zu werden.

Wir prüfen Ihre Vorgeschichte zuerst sorgfältig, bevor wir eine Axomera-Therapie vorschlagen. Als Referenzzentrum der Methode reisen Patientinnen und Patienten dafür aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz an — gerade bei Clusterkopfschmerz.

Patienten

Was Patienten berichten.

Typische Angaben

Aus unseren Patientengesprächen und den vorgelegten Arztbriefen.

  • Attacken von 15–180 Minuten, bis zu 8-mal täglich, oft nachts
  • Streng einseitiger Schmerz um oder hinter dem Auge — oft als stärkster vorstellbarer Schmerz beschrieben
  • Begleitend Augenrötung, Tränenfluss, verstopfte Nase, ausgeprägte Unruhe
  • Episodischer oder chronischer Verlauf, häufig über viele Jahre
  • Hochdosierte Prophylaxe (z. B. Verapamil) mit spürbaren Nebenwirkungen
Bisherige Therapie

Fast immer in dieser Reihenfolge.

  1. Akuttherapie: Sauerstoff über Maske und Triptane als Spritze oder Nasenspray
  2. Prophylaxe: Verapamil, schrittweise bis in hohe Dosisbereiche (mit EKG-Kontrollen)
  3. Überbrückung: kurzzeitig Kortison oder Nervenblockaden am Hinterhauptnerv
  4. Eskalation: Lithium, Topiramat oder monoklonale Antikörper
  5. Bei chronischem, therapierefraktärem Verlauf: Neuromodulation (Vagusnerv-, Okzipitalnerv- oder Ganglion-sphenopalatinum-Stimulation)
Krankheitsbild

Was Clusterkopfschmerz ist — und was er nicht ist.

01 · Charakter

Attackenartig, einseitig, extrem heftig.

Cluster-Attacken treffen typischerweise eine Kopfseite, konzentriert hinter und um das Auge. Patientinnen und Patienten beschreiben den Schmerz häufig als den stärksten überhaupt vorstellbaren. Begleitend treten Augenrötung, Tränenfluss, eine laufende oder verstopfte Nase auf derselben Seite und eine ausgeprägte Unruhe auf — viele können während einer Attacke nicht sitzen oder liegen.

02 · Episodisch vs. chronisch

Zwei sehr unterschiedliche Verläufe.

Der episodische Cluster tritt bevorzugt im Frühjahr und Herbst auf. Episoden dauern typisch 6–12 Wochen mit täglich 1–8 Attacken, gefolgt von oft mehrmonatigen Remissionen. Etwa 10–15 % der Betroffenen entwickeln eine chronische Form ohne ausreichende Remissionsphasen — entweder primär chronisch oder als „evolvierte" Form aus einem zuvor episodischen Verlauf.

03 · Abgrenzung

Saubere Diagnostik — primär oder sekundär.

Vor einer Therapie steht die saubere Einordnung: primärer Kopfschmerz oder sekundäre Ursache (Bildgebung zum Ausschluss). Differentialdiagnostisch wichtig sind besonders die Trigeminusneuralgie und das SUNCT-Syndrom. Wir nehmen Vorbefunde, Bildgebung und Attackenmuster auf und gleichen sie mit den ICHD-Kriterien ab — bevor wir über Therapieoptionen sprechen.

04 · Unser Angebot

Diagnoseüberprüfung & Zweitmeinung.

Wenn Sie unsicher sind, ob die Diagnose oder die bisher gewählte Therapie zu Ihrem Bild passt: Wir prüfen Vorbefunde strukturiert und geben eine fachärztliche Zweitmeinung. Auch dann, wenn am Ende eine andere Behandlung als Axomera die passende ist.

Zweitmeinung anfragen →
Ihr Ärzteteam

Wer Sie behandelt.

Ärzteteam der Axomera-Praxis Düsseldorf: Dr. med. Philipp Schröder, Prof. Dr. med. Albrecht Molsberger und Jonas Becker
v. l. n. r.
  • Dr. med. Philipp SchröderArzt, Orthopädie & Unfallchirurgie i.W.
  • Prof. Dr. med. Albrecht MolsbergerFacharzt für Orthopädie
    Ärztliche Leitung
  • Jonas BeckerFacharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie

Prof. Molsberger hat die Axomera-Therapie entwickelt und gemeinsam mit dem Zellbiologen Colin McCaig zum Cluster-Kopfschmerz publiziert (J Pain Res 2020). Im Referenzzentrum behandelt Sie das Ärzteteam unter Leitung von Prof. Molsberger.

Clusterkopfschmerz — was konventionell möglich ist

Unser Vorgehen

So gehen wir bei Ihnen vor.

Jede Therapie braucht ihre eigene Untersuchung — bei uns sind das die Axomera-Diagnostik und die Axomera-Therapie.

Axomera-Diagnostik
  1. Diagnose sichern (Attackenmuster, Bildgebung, Ausschluss sekundärer Ursachen) und bisherige Medikation prüfen
  2. Millimetergenaue Untersuchung — die periorbitalen und trigeminalen Schmerzpunkte lokalisieren
Axomera-Therapie
  1. 4–6 Axomera-Behandlungen — bei chronischem Verlauf auch dichter getaktet, gezielt an diesen Punkten
  2. Ziel: deutliche Reduktion von Attackenhäufigkeit und -intensität
  3. In günstigen Verläufen: Rückkehr zu einem episodischen Muster mit längeren, möglichst dauerhaften Remissionsphasen

Angestrebte Ziele. Ein bestimmtes Ergebnis können wir nicht zusichern — Verläufe sind individuell.

Wo wir den Unterschied machen

Axomera bei Clusterkopfschmerz

Beim Clusterkopfschmerz gilt der Hypothalamus als zentraler Taktgeber, der über eine trigemino-autonome Reflexschleife die charakteristischen Attacken auslöst. Diese sich selbst aktivierende Schleife läuft über die entzündlich gereizten Trigeminusäste mit schmerzhaften Endpunkten im Bereich Stirn, Auge, Kiefer und Nacken. Diese Endpunkte sind von außen für die Axomera-Therapie zugänglich.

Axomera ist ein neuromodulatives Verfahren: Computergesteuerte elektrische Signale in der Dimension zellulärer elektrischer Felder werden millimetergenau an diesen zugänglichen Punkten platziert. Ziel ist, die Reizschwelle der trigemino-autonomen Schleife anzuheben — und so den sich selbst stabilisierenden Anfallsrhythmus zu unterbrechen. Die Anzahl und Intensität der Attacken sinkt.

Wie Entzündung und Schmerz zusammenhängen →

Ziel ist eine Linderung — im günstigen Fall eine  Remission. Wie weit dies gelingt, hängt vom individuellen Verlauf ab.

„
Entzündung hat eine elektrische Dimension. Axomera setzt genau dort an.
Prof. Dr. Albrecht Molsberger
— Prof. Dr. Albrecht Molsberger · Entwickler der Axomera-Therapie, ärztlicher Leiter

Axomera ist ein international patentiertes bioelektrisches Verfahren.

Wie die Axomera-Therapie funktioniert →
Eigene Beiträge zur Forschung

Wir wenden die Methode nicht nur an — wir erforschen sie.

Als Referenzzentrum tragen wir zur wissenschaftlichen Grundlage des Clusterkopfschmerzes selbst bei. Zwei von uns mitverantwortete, peer-reviewte Arbeiten stehen dabei im Mittelpunkt: eine erstmalige Kartierung, wo der Cluster-Schmerz entsteht, und eine Auswertung, wie Patienten auf die bioelektrische Stimulation reagieren.

Wo der Cluster-Schmerz beginnt — erstmals kartiert.

Bislang galt der Cluster-Schmerz pauschal als „hinter dem Auge". Unsere Arbeit hat den Schmerz erstmals nach dem Zeitpunkt der Attacke aufgeschlüsselt — Beginn, Höhepunkt und Ausstrahlung getrennt. Das Ergebnis: Bei Beginn und Höhepunkt konzentriert sich der Schmerz um die Augenhöhle, doch bestimmte Punkte außerhalb — vor allem im Nacken und im Bereich des Unterkiefers — treten häufiger schon zu Beginn der Attacke auf als auf ihrem Höhepunkt. Diese Landkarte ist die anatomische Grundlage dafür, die Behandlung früh und punktgenau anzusetzen. Die Auswertung stützt sich auf eine große Datenbasis: 5.260 Einzelangaben zu 44 Schmerzorten von 631 Betroffenen.

Schröder P, Gaul C, Drabik A, Molsberger A. Pain localization in cluster headache patients: onset, peak, and radiation. Acta Neurol Scand 2021. PMID 33523462. DOI
Schmerzlokalisationen bei Clusterkopfschmerz — Kopf von hinten und von der Seite, 44 erfasste Punkte
ORIGINALDATEN · SCHRÖDER ET AL. 2021 · 44 ERFASSTE SCHMERZPUNKTE

Kreisgröße = Häufigkeit der Nennung. Größte Konzentration periorbital/temporal (rechter Kopf); der hervorgehobene Punkt am Unterkiefer (linker Kopf, Punkt 40) trat auffällig häufig schon bei Attackenbeginn auf.

Periorbital / temporal — stärkste Konzentration (Beginn & Maximum)
Unterkiefer & Nacken/okzipital — häufiger schon bei Attackenbeginn

Publizierte Fallserie — Axomera bei 20 chronischen Clusterpatienten.

In unserer retrospektiven Fallserie an 20 chronischen Cluster-Patientinnen und -Patienten (2014–2018) sank die mittlere Attackenzahl pro Tag von 2,8 auf 1,7 nach vier Wochen, bei den 14 Respondern von 2,2 auf 0,7; nach einem Jahr zeigten 13 von 20 Patienten eine Reduktion um mindestens 50 %, zehn davon waren attackenfrei.

Einordnung: hypothesengenerierende retrospektive Fallserie, keine kontrollierte Studie.

Komplette Remission über 2 Jahre50 %
Besserung mehr als 50 %63 %
Kein Effekt30 %*

* Von 6 Non-Respondern waren 4 voroperiert. Individuelle Verläufe unterscheiden sich.

Molsberger A, McCaig CD. Percutaneous Bioelectric Current Stimulation for Chronic Cluster Headache — A Possible Transformative Approach. J Pain Res 2020;13:817–828. PMID 32425586. DOI

Aktuell: Wissenschaftliche Fallbeschreibung

Chronisch rezidivierender Cluster — nach 5 Axomera-Behandlungen 6 Jahre beschwerdefrei.

Ein deutscher Patient Anfang 60 litt seit 1996 an einem streng linksseitigen, chronisch-rezidivierenden Clusterkopfschmerz. Über den Krankheitsverlauf erhielt er 41 Kortison-Stoßtherapien unter durchgehender Verapamil-Prophylaxe; die Bildgebung war unauffällig. Akuttherapie jeweils mit Sauerstoff und Triptanen. Seine letzte Episode im Jahr 2020 war über neun Monate die therapieresistenteste. Sie eskalierte bis zu intravenösem Prednisolon (1000 mg) ohne Nutzen. Nach 9 weiteren Tagen mit intensivsten Anfällen begann die Axomera-Therapie mit fünf Sitzungen in wöchentlichem Abstand (okzipitale und trigeminale Zielpunkte). Hierunter halbierte sich die mittlere Attackenintensität, schwere Attacken verschwanden, und die Episode endete abrupt — letzte Attacke am 23. April 2020, nach der vierten Sitzung.

Der Fall wurde zur Publikation in einem peer-reviewten wissenschaftlich-medizinischen Fachjournal eingereicht.

Erläuterung des Falls durch den behandelnden Arzt.

Monatlicher Cluster-Verlauf 2009–2026: Attacken/Monat und Attacktage/Monat, mit chronischen Phasen, MRT-Befund, 5× PBCS 03–04/2020 und anhaltender Remission seit 24. April 2020
Attackentagebuch 2009–2026: nach 5 PBCS-Behandlungen (03–04/2020) anhaltende Remission — seit dem 24. April 2020 attackenfrei, über 6 Jahre (2.266 Tage).
Ihr Behandlungsteam

Wer Sie behandelt.

Ihre Behandler
Prof. Dr. med. Albrecht Molsberger

Prof. Dr. med. Albrecht Molsberger

Entwickler der Axomera-Therapie · Ärztliche Leitung

Begleitet als Entwickler der Axomera-Therapie die Indikationsstellung und ist auf Wunsch persönlich in Ihre Behandlung eingebunden. Seine Erfahrung in konservativer Schmerzmedizin fließt in die Planung Ihrer Behandlungsserie ein.

Werdegang
  • Facharzt für Orthopädie; Zusatzbezeichnungen Sportmedizin, Akupunktur, Naturheilverfahren
  • Habilitation 2005, apl. Professur für Orthopädie an der Ruhr-Universität Bochum
  • Konzeption und Leitungsgremium der GERAC-Studien (German Acupuncture Trials)
  • Entwicklung der Axomera-Therapie seit 2008
Dr. med. Philipp Schröder

Dr. med. Philipp Schröder

Arzt, Orthopädie & Unfallchirurgie i.W.

Führt Ihre Axomera-Behandlung durch und begleitet Sie über die gesamte Behandlungsserie. Er sichtet Ihre Befunde und schätzt ein, ob das Verfahren für Sie geeignet ist. Zudem wirkt er an der technischen Entwicklung mit.

Werdegang
  • Arzt, Orthopädie & Unfallchirurgie i.W.; Studium Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Abschluss 2020
  • Promotion magna cum laude, Ruhr-Universität Bochum (2021): Schmerzlokalisation bei Clusterkopfschmerz
  • Expertenkurse Ultraschall in der Schmerzmedizin (DEGUM-Curriculum, Stufe I); Expertenkurs Sportmedizin
  • Technische Mitentwicklung der Axomera-Therapie; Mitgründer der Columbus Health-Products GmbH
Weiterer Behandler
Jonas Becker

Jonas Becker

Arzt, FA Orthopädie und Unfallchirurgie

Ordnet Ihre Vorbefunde ein, führt die Axomera-Diagnostik durch und begleitet Sie über die gesamte Behandlungsserie. Er sichtet Ihre Befunde und schätzt aufgrund seiner Erfahrung ein, ob das Verfahren für Sie geeignet ist.

Kontakt · Online-Rezeption

Erst klären. Dann anreisen.

Drei Wege zu uns, rund um die Uhr, direkt hier auf der Seite. Bei jedem laden Sie Arztbriefe, Befunde und MRT-Bilder gleich mit hoch — verschlüsselt in Ihre Akte, von einem Arzt gesichtet, bevor wir sprechen.

01 · Telefon

Kurz klären, ob es passt.

Zehn Minuten mit einem Arzt. Kostenfrei.

  • ·Für alle, die unsicher sind
  • ·Befunde vorab hochladen
  • ·Unverbindlich
Telefontermin wählen →
02 · Video

Befundbesprechung ohne Anreise.

Ärztliche Einschätzung per Video.

  • ·Für Patienten von weiter her
  • ·Zweitmeinung vor der Entscheidung
  • ·Nach GOÄ, Betrag bei Buchung sichtbar
Video buchen →
03 · Praxis

Alles an einem Termin.

Untersuchung, Axomera-Diagnostik, Plan, Kosten.

  • ·Für alle, die kommen möchten
  • ·Bis etwa 100 km der direkte Weg
  • ·Befunde mitbringen oder hochladen
Termin buchen →

Sie reisen von weiter an? Beginnen Sie mit 01 oder 02. Erst wenn klar ist, dass Axomera für Sie in Frage kommt, planen wir die Anreise — komprimiert auf wenige Tage. Auf Wunsch international als Concierge-Service.

Lieber persönlich? Anrufen: +49 211 866880

Unsere Praxis behandelt ausschließlich nach vorheriger Terminvereinbarung.

Die telefonische Ersteinschätzung ist keine Behandlung und ersetzt keine Untersuchung. Ob Axomera für Sie geeignet ist, entscheidet sich nach ärztlicher Untersuchung.