axomera
Spinalkanalstenose

Herausfinden, was die Gehstrecke wirklich begrenzt.

Nicht jede Enge im MRT verursacht die Beschwerden. Als Referenzzentrum der Axomera-Therapie prüfen wir in Düsseldorf zuerst genau, ob die Symptome wirklich von der Stenose kommen — und behandeln dann die schmerzhafte Reizkomponente bioelektrisch.

Seit zwei Jahren kann ich nicht weiter als fünfzig Meter laufen, dann schmerzen die Oberschenkel und die Beine werden kraftlos; ich muss mich auf eine Bank setzen. Ich kenne jede Bank in der Stadt.

Patient, 78 — gekennzeichneter Einzelverlauf.

Dokumentierter Einzelverlauf, mit Einverständnis des Patienten. Individuelle Verläufe unterscheiden sich.

Krankheitsbild

Enge im Wirbelkanal — nicht jede macht Beschwerden.

Die Spinalkanalstenose ist eine meist altersbedingte Verengung des Wirbelkanals, häufig im Lendenbereich. Typisch ist die Claudicatio spinalis: Nach kurzer Gehstrecke schmerzen und ermüden die Beine, im Sitzen oder beim Vornüberbeugen lässt es nach.

Nicht jede im MRT sichtbare Enge verursacht auch Beschwerden — die klinische Untersuchung entscheidet.

Patienten

Was Patienten berichten.

Typische Angaben

Aus unseren Patientengesprächen und den vorgelegten Arztbriefen.

  • Beschwerden seit meist Monaten bis Jahren
  • Kurze schmerzfreie Gehstrecke, dann Bein- und Oberschenkelschmerz und Schwäche
  • Linderung im Sitzen und beim Vornüberbeugen
  • Oft mehrere Ärzte, OP-Frage im Raum
  • Auslöser: altersbedingte Verengung des Wirbelsäulenkanals
Bisherige Therapie

Fast immer in dieser Reihenfolge.

  1. Schmerzmittel (NSAR)
  2. Physiotherapie (Flexionsübungen, Rückenschule)
  3. Epidurale / periradikuläre Injektionen
  4. OP (Dekompression)
Standardtherapien im Blick

Was die Standardtherapien wirklich leisten.

Bewegungstherapie, epidurale Injektion, Dekompressions-Operation — der klinische Eskalationspfad. Hier steht, was die Studienlage dazu zeigt, kurz und ohne Beschönigung.

Bewegungstherapie: Basis der Versorgung, wirkt in Wochen bis Monaten.

Beugebetonte („flexionsbasierte") Übungen erweitern den Wirbelkanal geometrisch: In der Stenose reduziert Extension die Kanalquerschnittsfläche um 67 %, während Flexion sie vergrößert. Auf dieser Grundlage kombinieren strukturierte Programme flexionsbetontes Krafttraining, Dehnung und Ausdauertraining, meist mit Physiotherapeuten-Betreuung über sechs bis zwölf Wochen. Die aktualisierte Cochrane-Analyse und weitere systematische Reviews zeigen eine funktionelle Verbesserung um etwa 20 % und eine Schmerzreduktion um etwa 16 % gegenüber Standardversorgung. Manuelle Therapie kombiniert mit individualisierter Übung (MTE) verbessert Gehstrecke und Symptomatik im Kurzzeitverlauf stärker als Gruppengymnastik oder rein medizinische Betreuung. Wirkung tritt nicht sofort ein; radiologischer Schweregrad korreliert nicht mit dem Ansprechen.

Ammendolia C et al. Cochrane / Update. — Comer C et al. Clin Rehabil 2024;38(3):361–374. PMID 37715644. — Temporiti F et al. Eur Spine J 2022;31:1370–1390.

Medikamente & epidurale Injektion: Nutzen begrenzt und kurzlebig.

NSAR und niedrigdosiertes Kortison mildern Schmerz und lokale Entzündung, verändern aber die knöcherne Enge nicht; für einen spezifischen Nutzen bei der Spinalkanalstenose ist die Evidenz schwach. Epidurale Kortison-Injektionen sollen die perineurale Entzündung dämpfen und werden bildwandler-gesteuert appliziert. Systematische Reviews und der Cochrane-Update zeigen einen bestenfalls kleinen, kurzfristigen Vorteil beim radikulären Schmerz; im großen LESS-RCT (n=400) war der Zusatzeffekt von Kortison zum Lokalanästhetikum nach sechs Wochen klein und nach zwölf Monaten nicht mehr nachweisbar. Zwischen Steroid-plus-Lokalanästhetikum und Lokalanästhetikum allein besteht in Funktion und Schmerz kein signifikanter Unterschied bei 3, 6 und 12 Monaten. Wiederholte Injektionen erhöhen Kortison-typische systemische Belastungen ohne belegten Zusatznutzen.

Oliveira CB et al. Cochrane Database Syst Rev 2020;4:CD013577. — Friedly JL et al. LESS-RCT. N Engl J Med 2014;371:11–21. — Liu K et al. Meta-Analyse (n=1010). Drug Des Devel Ther 2015.

Operation (Dekompression): wirksam — aber ein Viertel wird nachoperiert.

Die Dekompression (Laminotomie, minimalinvasiv oder klassisch) schafft Platz im knöchernen Wirbelkanal und entlastet die Nervenwurzeln direkt. In prospektiven Kohorten sind rund 68 % der Patienten fünf und zehn Jahre postoperativ mit dem Ergebnis zufrieden, mit deutlichen Verbesserungen bei Schmerz, ODI und Gehstrecke gegenüber dem Ausgangsbefund. Etwa 25 % der operierten Patienten werden innerhalb von zehn Jahren erneut operiert, meist wegen Rezidivstenose, Anschluss-Segmentdegeneration oder Instabilität. Ergebnisse konservativer und operativer Behandlung nähern sich mittelfristig an: In einer Meta-Analyse zeigte die Operation nach zwei Jahren einen kleinen ODI-Vorteil (MD 3,85; 95 %-KI 0,48–7,22), bei sechs und zwölf Monaten war kein signifikanter Unterschied nachweisbar. Sinnvoll ist die OP bei ausgeprägten neurologischen Ausfällen und nach dokumentiertem konservativen Versagen; bei mehrsegmentaler Stenose ist die genaue Zuordnung zur symptomatischen Ebene entscheidend.

Held U et al. 10-Jahres-Follow-up (n=72). Eur Spine J 2020;29:2231–2242. — Ulrich NH et al. Swiss cohort, 3 Jahre. Spine 2017;42:E1077–86. — Zhang Y et al. Meta-Analyse Bewegung vs. OP (n=897). PMC6115590.

Wo wir den Unterschied machen

Epidurale Injektionen lindern die Beinschmerzen oft nur für einige Wochen, und eine Dekompressions-Operation ist ein größerer Eingriff, den viele Patienten möglichst vermeiden möchten.

Axomera bei Spinalkanalstenose.

Bei der Spinalkanalstenose engt verdicktes Gewebe die Nervenwurzeln im Wirbelkanal ein; unter Belastung entsteht dort eine venöse Stauung und eine Übererregbarkeit der Nervenwurzel, die den typischen, gehstreckenabhängigen Beinschmerz auslöst. Am Foramen, wo die Nervenwurzeln austreten, ist dieser Bereich von außen erreichbar.

Axomera setzt an dieser Nervenwurzelregion an: computergesteuerte elektrische Signale in der Dimension zellulärer elektrischer Felder werden millimetergenau am Foramen und entlang des Nervenverlaufs im Bein platziert. Ziel ist, die Übererregbarkeit zu senken und die Durchblutung der Nervenwurzel zu verbessern — die knöcherne Enge selbst wird dadurch nicht erweitert.

Wie Entzündung und Schmerz zusammenhängen →
„
Entzündung hat eine elektrische Dimension. Axomera setzt genau dort an.
Prof. Dr. Albrecht Molsberger
— Prof. Dr. Albrecht Molsberger · Entwickler der Axomera-Therapie, ärztlicher Leiter

Axomera ist ein international patentiertes bioelektrisches Verfahren.

Wie die Axomera-Therapie funktioniert →
Unser Vorgehen

So gehen wir bei Ihnen vor.

Jede Therapie braucht ihre eigene Untersuchung — vor der Axomera-Therapie ist das die präzise  Axomera-Diagnostik.

Axomera-Diagnostik
  1. Diagnose sichern und Einfluss eingenommener Medikamente prüfen
  2. Klinisch klären, ob die Beschwerden wirklich aus der Stenose kommen — und Schmerzpunkte an der gereizten Segment- und Nervenregion lokalisieren
Axomera-Therapie
  1. 4–6 Axomera-Behandlungen, gezielt an diesen Punkten
  2. Ziel: deutliche Reduktion von Schmerz und Übererregbarkeit
  3. In günstigen Verläufen: längere schmerzarme Gehstrecke  bis hin zur Beschwerdefreiheit im Alltag

Angestrebte Ziele & Behandlungsverlauf. Ein bestimmtes Ergebnis können wir nicht zusichern — Verläufe sind individuell. Je nach Erkrankungsverlauf können weniger oder mehr Behandlungen erforderlich sein.

Axomera moduliert bioelektrisch die körpereigenen Signale, welche Entzündung und Regeneration steuern — hier punktgenau entlang der betroffenen Segment- und Nervenregion.

Patienten berichten

Einzelne Verläufe.

MRT: schwere altersbedingte Wirbelkanal-Verengung. Zwei Jahre niedrigdosiertes Kortison, NSAR und Krankengymnastik brachten keine ausreichende Besserung — eine OP stand im Raum. Der Patient entschied sich für die Axomera-Therapie. Nach der zweiten Behandlung 500 m Gehstrecke, nach der dritten 1000 m. Kontrollen alle drei Monate; bei Veränderung erneute Behandlung, um eine OP möglichst weiter zu vermeiden.
Einzelverlauf

Spinalkanalstenose — Alternative zur OP.

Patient, 78 — gekennzeichneter Einzelverlauf aus der Praxis.

Dokumentierte Einzelverläufe, mit Einverständnis der Patienten. Individuelle Verläufe unterscheiden sich.

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Ihr Behandlungsteam

Wer Sie behandelt.

Ihre Behandler
Prof. Dr. med. Albrecht Molsberger

Prof. Dr. med. Albrecht Molsberger

Entwickler der Axomera-Therapie · Ärztliche Leitung

Begleitet als Entwickler der Axomera-Therapie die Indikationsstellung und ist auf Wunsch persönlich in Ihre Behandlung eingebunden. Seine Erfahrung in konservativer Schmerzmedizin fließt in die Planung Ihrer Behandlungsserie ein.

Werdegang
  • Facharzt für Orthopädie; Zusatzbezeichnungen Sportmedizin, Akupunktur, Naturheilverfahren
  • Habilitation 2005, apl. Professur für Orthopädie an der Ruhr-Universität Bochum
  • Konzeption und Leitungsgremium der GERAC-Studien (German Acupuncture Trials)
  • Entwicklung der Axomera-Therapie seit 2008
Dr. med. Philipp Schröder

Dr. med. Philipp Schröder

Arzt, Orthopädie & Unfallchirurgie i.W.

Führt Ihre Axomera-Behandlung durch und begleitet Sie über die gesamte Behandlungsserie. Er sichtet Ihre Befunde und schätzt ein, ob das Verfahren für Sie geeignet ist. Zudem wirkt er an der technischen Entwicklung mit.

Werdegang
  • Arzt, Orthopädie & Unfallchirurgie i.W.; Studium Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Abschluss 2020
  • Promotion magna cum laude, Ruhr-Universität Bochum (2021): Schmerzlokalisation bei Clusterkopfschmerz
  • Expertenkurse Ultraschall in der Schmerzmedizin (DEGUM-Curriculum, Stufe I); Expertenkurs Sportmedizin
  • Technische Mitentwicklung der Axomera-Therapie; Mitgründer der Columbus Health-Products GmbH
Weiterer Behandler
Jonas Becker

Jonas Becker

Arzt, FA Orthopädie und Unfallchirurgie

Ordnet Ihre Vorbefunde ein, führt die Axomera-Diagnostik durch und begleitet Sie über die gesamte Behandlungsserie. Er sichtet Ihre Befunde und schätzt aufgrund seiner Erfahrung ein, ob das Verfahren für Sie geeignet ist.

Kontakt · Online-Rezeption

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Drei Wege zu uns, rund um die Uhr, direkt hier auf der Seite. Bei jedem laden Sie Arztbriefe, Befunde und MRT-Bilder gleich mit hoch — verschlüsselt in Ihre Akte, von einem Arzt gesichtet, bevor wir sprechen.

01 · Telefon

Kurz klären, ob es passt.

Zehn Minuten mit einem Arzt. Kostenfrei.

  • ·Für alle, die unsicher sind
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  • ·Unverbindlich
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02 · Video

Befundbesprechung ohne Anreise.

Ärztliche Einschätzung per Video.

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  • ·Zweitmeinung vor der Entscheidung
  • ·Nach GOÄ, Betrag bei Buchung sichtbar
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03 · Praxis

Alles an einem Termin.

Untersuchung, Axomera-Diagnostik, Plan, Kosten.

  • ·Für alle, die kommen möchten
  • ·Bis etwa 100 km der direkte Weg
  • ·Befunde mitbringen oder hochladen
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Lieber persönlich? Anrufen: +49 211 866880

Unsere Praxis behandelt ausschließlich nach vorheriger Terminvereinbarung.

Die telefonische Ersteinschätzung ist keine Behandlung und ersetzt keine Untersuchung. Ob Axomera für Sie geeignet ist, entscheidet sich nach ärztlicher Untersuchung.